31 March 2026

Life is hard, but it's so much easier if you don't sleep

Gestern wollte ich eine MÄRKLIN H0 Modelleisenbahn Lok kaufen, aber ich verschlief den Termin:

 

Schöne Re4/4 von Märklin. Die Lok ist Digital. Ich mache noch einen Service an der Lok, damit Sie viel Freude, mit der schönen Lok auf ihrer Anlage haben.



Schweizerische Bundesbahnen SBB Re 4/4 IV Nr. 10 101 - 10 104

Nur 4 (vier) gebaut !!

Mit der Baureihe Re 4/4 IV wollte man an die erfolgreiche Vorgängerin anschliessen. Ein weiterer Schritt in die Zukunft der elektrischen Traktion. Mehr Leistung, schneller fahren und mit erneuerter Technik. Gerade diese machte der Reihe Re 4/4 IV das Leben so richtig schwer. die vier Prototypen galten bereits als veraltet, als sie die Werkshallen verliessen. An deren Stelle kam die Umrichterlokomotive der BT in die Hallen der BBC. So konnte aus der grossartigen Idee nichts mehr werden. Die Re 4/4 IV wurde zum Exoten. 

 

Während dem Bau der neuen Lokomotive für die Schweizerischen Bundesbahnen SBB kam es zu Verzögerungen. Insbesondere der Einbau der elektrischen Ausrüstung geriet in Verzug. Dabei war die verbaute Technik nicht neu, denn schon bei den Lokomotiven Ge 4/4 II für die Rhätische Bahn RhB wurde eine ähnliche Regelung verwendet. Gerade dieser Punkt, sorgte bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB für rote Köpfe.

Der vorgesehene Liefertermin für die neue Baureihe konn-te daher nicht eingehalten werden. Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB benötigten die vier Lokomotiven jedoch auf den Fahrplanwechsel 1982, da im Wallis schneller ge-fahren werden sollte.

Das führte dazu, dass die erforderliche Inbetriebsetzung in einem verkürzten Verfahren durchgeführt werden musste. Wie sich das bei den Fahrten auswirken sollte, werden wir nachfolgend noch erfahren.

Beim Hersteller machte man die ersten statischen Ver-suche. Mehr jedoch auch nicht, die neuen Lokomotiven wurden daher zu Beginn ausgeliefert, als diese eigentlich gar noch nicht in den Betrieb kommen sollten. Das war eine Folge des Druckes, den der Besteller ausübte. Dieser wollte mit dem neuen Taktfahrplan die Baureihe Re 4/4 IV bereits betrieblich nutzen können. Zuerst sollte daher die Nummer 10101 an den Kunden übergeben werden.

Die erste Lokomotive der Baureihe Re 4/4 IV wurde am 02. April 1982 im Bahnhof Zürich Seebach den Schweizerischen Bundesbahnen SBB übergeben. Damals war es noch üblich, dass neue Triebfahrzeuge in der Verantwortung der Bahnen erprobt wurden. Die neue Maschine mit der Nummer 10101 machte dabei an diesem Tag erste Fahrversuche. Diese sollten zeigen, ob das Triebfahrzeug überhaupt aus eigener Kraft fahren konnte.

 

Auch wenn wegen der verspäteten Auslieferung der vier Lokomotiven die benötigten Versuchsfahrten nicht abgeschlossen werden konnten, kam die Reihe Re 4/4 IV in den planmässigen Verkehr. Diesen erachtete man als Betriebsversuch. Bei einer kaum erprobten Maschine sicherlich ein grosses Risiko. Jedoch wurde damals jedes Rad benötigt, das sich von eigener Kraft bewegen konnte. Doch beginnen wir den Einsatz mit dem Fahrplanwechsel.

Am 23. Mai 1982 wurde in der Schweiz der Taktfahr-plan eingeführt. So mussten die Dienstpläne neu gestal-tet werden. In Lausanne wurde dazu ein Dienst für Re 4/4 II oder Re 4/4 IV gebildet.

Dieser war für maximal 140 km/h ausgelegt worden. Noch ergab sich damit kein Problem, da auch mit der neuen Lokomotive wegen den nicht abgeschlossenen Versuchen nicht schneller gefahren werden durfte. Sie sehen, es ging sehr schnell.

Um die speziellen Lokomotiven etwas besser einsetzen zu können, wurde der Plan auf eine Strecke beschränkt. So konnte die Anzahl der Lokführer reduziert werden, die geschult werden mussten. Dabei wählte man die Simplonstrecke, da diese damals provisorisch mit bis zu 160 km/h befahren werden konnte. Der Lokomotive war das jedoch egal, denn noch immer waren nicht alle Versuche abgeschlossen, weil sich die Nummer 10104 noch nicht zeigte.

Der Dienstplan sah vor mit den neuen Maschinen die am Simplon verkehrenden und mit Lokomotive bespannten TEE zu führen. Daher übernahm die Re 4/4 IV den Zug in Vallorbe und brachte diesen nach Domodossola. Natürlich erfolgte das auch in der Gegenrichtung. Auf anderen Abschnitten kamen die drei Maschinen damals jedoch nicht in den Einsatz. Auch so musste bei diesen Zügen immer wieder eine Lokomotive der Reihe Re 4/4 II einspringen.

Das war jedoch nicht immer die Folge von Störungen, die bei neuen Lokomotiven immer wieder vorkamen. Diese Kinderkrankheiten, sollten jedoch bei ausgedehnten Versuchen gefunden werden. Diese gab es nicht und da lag das grosse Problem. Trotzdem wurde der Star auf Schienen auch für andere Aufgaben abkommandiert. Das führte dann oft dazu, dass auch der geplanten Strecke keine Maschine der Reihe Re 4/4 IV zu sehen war.

Ein solcher Einsatz entzog die Nummern 10102 und 10103 aus dem Plan. Sie wurden zusammen mit den neuen Einheits-wagen IV in Vielfachsteuerung ab dem 16. August 1982 für einen Sonderzug benötigt.

Dieser war für den deutschen Bundeskanzler Karl Carstens ge-bildet worden. Dieser war bis zum 18. August 1982 in der Schweiz auf Staatsbesuch. Bei solchen Besuchen hatten die Schweizerischen Bundesbahnen SBB das Rollmaterial zu stel-len.

Bisher waren für diese Einsätze die Triebzüge RAe TEE II vor-gesehen. Diese hatten damals jedoch einen gut ausgelasteten Dienstplan. Daher kramten die Staatsbahnen das neueste, was man fand aus. Gefunden wurden die nagelneuen Einheitswagen IV und die Reihe Re 4/4 IV. Wie gut die noch nicht erprobten Maschinen diesen Einsatz gemeistert hatten, wurde nicht überliefert. Jedoch kann man davon ausgehen, dass eine davon als Angstlok mitgenommen wurde.

Auch die Nummer 10104 konnte letztlich in Betrieb genommen werden. So konnten die Versuche abgeschlossen werden. In der Folge war die Reihe Re 4/4 IV für eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h zugelassen worden. Im Rhonetal wurde das gleich ausgenutzt. Wobei dazu immer noch eine Ausnahmeregelung galt, denn in der Schweiz konnte offiziell nicht so schnell gefahren werden. Das sollte erst 1985 der Fall sein.



50.-

Bei der Nummer 10102 wurde ein etwas grösserer Aufwand bei der Farbgebung gewählt. Diese Lokomotive sollte mit einer Farbgebung versehen werden, die zeigen sollte, dass die Maschine zu den Einheitswagen IV passte und dass der Besitzer ein staatliches Unternehmen darstellte. Doch auch hier wollen wir uns den Anstrich ansehen und dabei auch gleich die Unterschiede zur vorher vorgestellten Nummer 10101 erkennen.

Der Bereich mit den beiden Führerständen wurde gege-nüber der Nummer 10101 nicht verändert. Daher wurde auch diese rote Farbe verwendet. Es muss nun aber erwähnt werden, dass bei der Wahl nicht mehr auf spezielle Farben geachtet wurde.

 

Vielmehr verwendete man die Codierungen, wie sie international mit RAL bezeichnet wurden. Das Rot hatte daher den Code RAL 3001. Er wurde auch als Signalrot bezeichnet und wirkte passend.

Gegenüber der Nummer 10101 wurde jedoch die Seiten-wand verändert. Hier wurde der Bereich hell einge-färbt.

Wie bei den Einheitswagen IV verwendete man daher eine steingraue Farbe. Dieses helle Grau wirkte nicht so grell, wie weiss und es sollte die Verbundenheit mit dem Land vermitteln. Auf die weissen Trennlinien wurde jedoch gänzlich verzichtet, so dass die Nummer 10102 zwei identische Seiten erhalten hatte.

Die Bahnanschriften und die Nummer des Fahrzeuges wurden jedoch wegen der hellen Seite verändert. Auf der steingrauen Farbe, wäre die weisse Schrift kaum zu erkennen gewesen. Daher wurde die Farbe der identischen Anschriften auf schwarz geändert. Die Nummer 10102 sollte die einzige Re 4/4 IV sein, die schwarze Anschriften erhalten hatte. Das Signet und die Nummer an der Front wurden jedoch gegenüber der vorherigen Maschine nicht verändert.

Damit kommen wir auch bei dieser Lokomotive zur Taufe. Das Wappen wurde natürlich nach dem Muster der Nummer 10101 aufgebaut. Lediglich mit dem Ort Ostermundigen wurde eine Gemeinde gewählt, die sich im Kreis I befand. Ein Punkt, der klar zeigt, dass die Wahl der Namen nach einem Muster des Unternehmens gewählt wurde. Ein Punkt, der bereits bei der Baureihe Re 6/6 mit dem Heimatort der Generaldirektoren angewendet wurde.

Re 4/4 IV Nr. 10103
            

Mit der Nummer 10103 wurde für den Anstrich eine komplett andere Lösung gewählt. Es sollte eine Version entstehen, die dafür sorgen sollte, dass die Verbundenheit mit dem Land vorhanden war. Daher kam für den Kasten im Bereich zwischen dem Untergurt und dem Dach ein Anstrich in roter Farbe zur Anwendung. Es war daher ein sehr schlichter Farbauftrag vorhanden. Auch weisse Trennlinien suchte man hier vergebens.

Auch geändert wurden die aufgetragenen Bahnanschriften. Die Abkürzung SBB CFF FFS fehlte gänzlich. Dafür wurde das neue Signet in weisser Farbe verwendet. Dieses wurde aber auf der rechten Seite der Seitenwand angebracht.

Damit es gut erkannt werden konnte, wurde das Signet stark vergrössert, so dass es nahezu die komplette Höhe einnahm. Die Begrenzung der Höhe wurde mit der obersten und unter-sten Sicke gewählt.

 

Bei der Anschrift der Nummer wurde wieder für alle vier Sei-ten eine weisse Farbe verwendet. Dabei gab es bei den beiden Fronten zu den anderen Nummern keinen Unterschied. Ledig-lich auf der Seite musste eine andere Lösung gefunden werden, denn der Platz war durch das Signet belegt worden. Daher wurde die Nummer nun links an der Seitenwand angebracht. Die Nummer hatte schlicht mit dem Signet die Position getauscht.

Sehr speziell war hier jedoch die Taufe. Für die Nummer 10103 sollte ein Ort im Kreis II und im Tessin verwendet werden. Die Lösung führte schliesslich zum Taufnamen Luino. Damit sollte diese Lokomotive eines der wenigen Exemplare sein, das mit einer ausländischen Gemeinde versehen wurde. Da dazu Italien gewählt wurde, war auch die italienisch sprechende Region des Landes berücksichtigt worden. Sie sehen eine willkürliche Wahl.

Bei dieser Variante muss noch erwähnt werden, dass diese Farbgebung letztlich den Schweizerischen Bundesbahnen SBB am besten gefallen sollte. Eine spätere Serie, wäre vermutlich in dieser Version erschienen. Das zeigt auch die Tatsache, dass die Reihe Re 460 eine leicht angepasste Lösung erhalten hatte. Die älteren Baureihen sollten jedoch nur die rote Farbe erhalten. Damit stand das neue Farbschema für die Staatsbahnen.

Re 4/4 IV Nr. 10104
            

Bei der Nummer 10104 wurde ebenfalls eine andere Version beim Anstrich verwendet. Dabei wurde von den vorherigen Lösungen einige Punkte übernommen und hier umgesetzt. So wurde der Kasten, wie bei der Nummer 10103 komplett rot gestrichen. Die beiden Hälften unterschieden sich jedoch, da hier, wie bei der Nummer 10101 eine Version mit und eine ohne weisse Trennline verwendet werden sollte.

Die Bahnanschriften und die Nummern wurden ebenfalls von der Nummer 10101 übernommen. Es entstand so ein eleganter roter Anstrich, der nur dezent mit den Bahn-anschriften versehen wurde.

Die Nummer 10104 wurde daher sehr oft als Favorit ge-nannt, weil sie auf der Tradition mit den älteren Baureihen aufbaute. Wäre diese Version mit dem grossen Signet der Nummer 10103 versehen worden, hätten wir nun die de-finitive Lösung.

Auch die vierte im Bunde sollte getauft werden. Da nur noch der Kreis III nicht berücksichtigt wurde, war klar, es sollte eine Gemeinde in diesem Teil beehrt werden.

 

Die Wahl fiel auf Walenstadt. Der betreffende Bahnhof befand sich, wie jener von Ostermundigen an einer der ersten Strecken des Landes, die mit 160 km/h befahren werden konnten. Auch hier war daher die zufällige Wahl genau geplant worden.

Damit fehlen uns noch ein paar Anschriften, die jedoch bei allen vier Lokomotiven auf die gleiche Weise ausgeführt wurden. So wurde im Bereich des Untergurtes die Typenbezeichnung angebracht. Dazu wurde, wie dies traditionell der Fall war, ein Schild verwendet. Dieses wurde aus Aluminium gegossen und die vertieften Bereiche grau gestrichen. Auf den Hinweis des Baujahres, wurde jedoch, wie schon bei der Reihe Re 6/6 verzichtet.

Die beiden Hersteller brachten ihre Schilder bei der Typenbezeichnung an, die übrigens nicht mehr in der Mitte angebracht wurde. Dabei wurden zwei von der Grösse her identische Herstellerschilder verwendet, die nebeneinander montiert wurden. Eine Lösung, die durchaus üblich war und die bis zum Untergang dieser Firmen beibehalten blieb. Auch bei der Reihe Re 4/4 IV war daher gut zu erkennen, wer sie gebaut hatte.

Es bleiben noch die technischen Anschriften. Diese waren im Bereich der Führerstände angebracht worden. Dabei befanden sich auf der linken Seite die Hinweise zu den Bremsen und zum Gewicht der Lokomotive. Auf der rechten Seite wurden die Hinweise zu den Revisionen und das Heimatdepot mit weisser Farbe angeschrieben. Das klassische Depotschild verschwand und es wurde in diesem Fall nur noch Lausanne angeschrieben.

 

Betriebseinsatz SOB

Bei der Südostbahn SOB konnte die erste Lokomotive mit der Nummer 10102 bereits im August 1994 beobachtet werden. Sie verkehrte dort im Tausch für eine Re 4/4 III. Dabei wurde die Maschine der Schweizerischen Bundesbahnen SBB einfach in den Dienst genommen, den die ausgeliehene Maschine hatte. Versuche mussten nicht mehr angestellt werden, denn diese waren ja schon durchgeführt worden. Jetzt wollte man einfach Erfahrungen sammeln.


Eher ungewöhnlich war hingegen die Fahrt mit einer Lokomotive Re 446 nach Basel Badischer Bahnhof. Sie hatte keinen kommerziellen Auftrag und diente in erster Linie der Schulung des Personals. Da die SOB mit den Postzügen die Kenntnisse nicht bei allen Leuten behalten konnte, trat man um 2006 an SBB Cargo mit einer eher ungewöhnlichen Idee. So sollten in Zukunft Lokführer der SOB mit Zügen von Erstfeld nach Basel fahren.

Im Gegenzug konnte das Personal von SBB Cargo auf dem Südnetz der SOB mit den Regionalzügen fahren. Eine Abmachung, die beiden Gesellschaften diente, denn so konnte die SOB den Universalführer erhalten und das Personal von SBB Cargo wurde etwas von der Nachtarbeit entlastet. Es zeigte sich damals, dass so eine Kooperation mit einer Privatbahn leichter entstand, als wenn man dies mit einem internen Partner versucht hätte.

Ein Auftrag brachte am 20. Mai 2006 die Lokomotiven mit den Nummern 446 015 und 016 an den Gotthard. Dabei mussten die beiden Maschinen eine Ansammlung von schrottreifen Fahrzeugen ins Tessin überführen.

 

Auffällig war dabei die an zweiter Stelle eingereihte Lokomotive. Diese hatte einen rot/weissen Anstrich der SOB erhalten. Seit vielen Jahren verkehrte wieder ein Exemplar der Reihe Re 446 in einer Farbe einer Bahnge-sellschaft.

Nicht immer gingen die Ausflüge gut. Die Lokomotive mit der Nummer 446 015 hatte am späten Abend des 05. Septembers 2007 einen Postzug im Auftrag von SBB Cargo nach Luzern zu führen. Diese Fahrt endete jedoch bereits in Ebikon. Der Zug sollte dort eine Überholung abwarten. Wieso dieser letztlich nicht vor dem roten Signal zum Stillstand kam, sollt hier nicht weiter geklärt werden. Die Schutzweiche sorgte dann für die Entgleisung.

So endete die Fahrt mit einer schwer beschädigten Lokomotive im Gebüsch des nahen Friedhofes. Es war der erste erwähnenswerte Unfall mit einer dieser Maschinen. Die Reihe Re 4/4 IV, beziehungsweise Re 446, konnte sich bisher immer von solchen Vorfällen fernhalten. Die nicht so leichte Bergung offenbarte schliesslich die grossen Schäden an der Front. Eine Fahrt nach Samstagern konnte daher nur noch geschleppt erfolgen.

Vorerst wurde die bedauernswerte Lokomotive abgestellt. Es sollte länger dauern, bis das Direktorium sich zu einem Entscheid durchringen konnte. Man hatte mehr als genug Lokomotiven und Ersatzteile könnte man auch gebrauchen. Letztlich kam jedoch der Entscheid zu Gunsten der bedauernswerten Lokomotive. Sie wurde daher zur Reparatur nach Winterthur überstellt. In den Hallen, wo sie gebaut wurde, erfolgte nun die Instandstellung.

Erst 2009 konnte die Re 446 015 mit gerichtetem Kasten in Winterthur abgeholt werden. Für die Endarbeiten, sollte sie nach Samstagern überführt werden. Dort sollte sie die Werbung verlieren und mit dem Anstrich der Bahn versehen werden.

Diesmal wurde die rote Farbe jedoch mit einem silbernen Farbton versehen. Die Lokomotive trug damit das Farbkleid der neuen Triebzüge der Bauart RABe 526, oder auch «Flirt».

Dass es bei der SOB nicht nur mit den Stromrichtern der Reihe Re 446 Probleme gab, zeigte sich im Sommer 2009. Mit der Nummer 446 018 wurde ein defekter RBDe 566 ersetzt. Das war kein Problem, da der Steuerwagen auch das Signal für die hier verbaute Vielfachsteuerung erzeugen konnte. Nur bot die Lokomotive betrieblich nicht den Vorteil eines Triebwagens. Der verbliebene Pendelzug musste deshalb angepasst werden.

Die vier Lokomotiven wurden zu einem Stückpreis von 650 000 Franken zum Verkauf angeboten. Durchaus ein günstiger Preis für eine Hochleistungslokomotive. Jedoch wirkte sich hier auch das Alter aus. Das zeitlose kantige Design der Lokomotive war so gut, dass man fast nicht bemerkt hatte, dass es sich um nahezu 40 Jahre alte Modelle handelte. Doch noch war nicht sicher, dass sich auch ein Käufer für die Reihe Re 446 finden würde.

Es war auch die Zeit für Verhandlungen vorhanden, denn abgeben konnte die SOB die vier Lokomotiven erst, wenn von den neuen Triebzügen eine ausreichende Menge vorhanden war. Das musste man berücksichtigen und auch das Potenzial der möglichen Käufer war nicht so hoch, wie man vermuten könnte. Es wurde daher sehr ruhig um die ehemaligen Re 4/4 IV mit den Nummern 10101 bis 10104, auch wenn das nicht mehr alle wussten.

Den Käufer gab es und so wurden die vier Lokomotiven mit samt dem Werbeanstrich Ende 2019 an die EDG verkauft. Wir können daher auch den Betriebseinsatz der Südostbahn beenden. Diesmal wurden die Maschinen nicht mehr abgegeben, weil es Exoten waren. Jetzt ging beim ehemaligen Besitzer die Arbeit endgültig verloren. Die Zeit der Reisezüge, die bisher die Hauptlast waren, ist somit vorbei. Die Reihe Re 4/4 IV war jedoch wandlungsfähig.


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 Full text:

https://www.lokifahrer.ch/Lokomotiven/Loks-SBB/Re_4-4-IV/SBB_Re-IV.html 


Locomotive Re 446 de la Südostbahn

Märklin 34301 H0

En bon état, comme neuf

Elle fonctionne correctement

La locomotive est à l'échelle H0 en courant alternatif digital Delta

Adresse: 26


Originaler Zustand mit elektronischer Vorumschaltung, läuft nach grossem Service wie am ersten Tag. Rückspiegel und Puffer alle vorhanden. Panthos durch CH-Panthos von Sommerfeldt für 42.- ersetzt.



 

30 March 2026

Foghorn

 I go back to the fog of San Francisco and listen to the foghorn. LOVE the fog horns! Hairs up on my neck.


 Song For Our Ancestors · Steve Miller Band, 1968. Recorded in 1967, "Sailor" was an extraordinary compilation of musical ideas and introspections ! Riding down the Pacific Coast Highway, not knowing what the sunrise is holding! Light the fire and let's Rock. Great Hammond work! And those natural sounds were recorded by the group, they didn’t come from a studio vault. Simply beautiful guitar sounds! That’s a Leslie affect which transforms a typical guitar tone. Saw Steve Miller Play this at pepper land in Marin County. No one remembers Pepperland!! Thanks for shaking my brain loose. I sat in one of those Giant speakers at side of the stage. The fog horns sent me into a wonderful place.

28 March 2026

I Think Somehow

 When You grow up in an environment like this, you will become a grounded person. Love this girl, she’s so joyful and natural. Outstanding drone view & music.

Little Chinese Everywhere


 2025 01 A4

26 March 2026

Life is hard, but it's so much easier if you don't sleep

Gestern wollte ich eine MÄRKLIN H0 Modelleisenbahn Lok kaufen, aber ich verschlief den Termin:   Schöne Re4/4 von Märklin. Die Lok ist Digi...